Steuerberater München von Wedelstaedt GmbH
Steuerberater München von Wedelstaedt GmbH

Aktuell wichtige Hilfsprogramme:

Überbrückungshilfe 2

(Fördermonate 09-12/2020-Beantragung seit 20.10.2020 möglich)

Schritt 1:
Wenn wir Ihre aktuellen Umsatzzahlen noch nicht haben und wenn wir für Sie prüfen sollen ob Sie antragsberechtigt sind, senden Sie uns bitte dieses Formular zu:

Schritt 2:
Wenn wir Ihre aktuellen Umsatzahlen haben oder wir die oben im Schritt 1 genannte Umsatzprüfung durch uns positiv durchgeführt haben und wir die Überbrückungshilfe beantragen sollen, senden Sie uns dieses Formular ausgefüllt und unterschrieben zu:

außerordentliche Wirtschaftshilfe

Beantragung der außerordentlichen Wirtschaftshilfe („Novemberhilfe“) frühestes ab 25./27.11.2020 möglich!

Außerordentliche Wirtschaftshilfe („Novemberhilfe“ bis zu 75% vom Vorjahresumsatz November).
Eine elektronische Beantragung der Wirtschaftshilfe („Novemberhilfe“) ist ab der 48. Kalenderwoche 2020 (für Steuerberater über das elektronische Antragsportal www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de frühestens ab 25./27. November 2020) vorgesehen. 
Erste Auszahlungen der Wirtschaftshilfe („Novemberhilfe“) sind nach der erforderlichen Antragstellung der Wirtschaftshilfe („Novemberhilfe“) – technisch bedingt – dann frühestens ab 27.11.2020 zu erwarten. 

 

Beispiel: direkt betroffenes Unternehmen:
von Schließung betroffenes Theater; Messehalle o.ä.

 
Beispiel: indirekt betroffenes Unternehmen:   

Veranstalter/Agentur, welche für Veranstaltungen die erforderlichen Räume nachweislich und regelmäßig zu 80 Prozent seiner Umsätze im Theater, der Messehalle o.ä. bucht

 

Beispiel: indirekt über einen Dritten betroffen: Künstlerin, mit zweifelsfrei nachgewiesenem Umsatzeinbruch von mehr als 80 Prozent im November 2020 wegen der Schließungsverordnungen auf der Grundlage der Ziffern 5 und 6 des vorgenannten MPK-Beschlusses vom 28.10.2020 UND die Künstlerin muss regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze über Dritte (zum Beispiel! ihren Veranstalter/ ihre Agentur) erzielt haben, wobei diese Unternehmen (das Theater/die Messehalle) direkt von den obigen Maßnahmen betroffene Unternehmen sein müssen.

Überbrückungshilfe 3

Überbrückungshilfe IIIgrundsätzlich noch nicht möglich; frühestens im Januar 2021)

Neustart Soloselbständige

Neustarthilfe“ für Soloselbständige als Teil der Überbrückungshilfe III (Fördermonate 12/2020 und 01-06/2021 – Beantragung noch nicht möglich)

 

aktuelle Darstellung des Programms

LfA-Schnellkredit – Beantragung ab 05.05.2020 möglich

Am 24.04.2020 (Rundschreiben 10/2020) kündigte die LfA Förderbank Bayern als Hilfe für Kleinstunternehmen, die im Zuge der Corona-Krise vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind, den neuen LfA-Schnellkredit mit 100%-iger Haftungsfreistellung der Hausbank an. Anträge können ab dem 05.05.2020 bei den Hausbanken gestellt und bei der LfA eingereicht werden. Darlehenszusagen werden ab dem gleichen Tag erteilt.

Elternhilfe Corona nach § 56 Abs. 1a IfSG
Antrag auf Entschädigung beziehungsweise Erstattung ist online

Eine neue Regelung im Infektionsschutzgesetz, die zum 30.03.2020 in Kraft getreten ist, soll finanzielle Nachteile auffangen, die entstehen, wenn Arbeitnehmer oder Selbstständige im Zuge der Corona-Krise wegen notwendig gewordener Kinderbetreuung ihrer Arbeit nicht nachgehen können.

So können Arbeitgeber und Selbstständige unter bestimmten Bedingungen eine Entschädigung geltend machen. In Bayern sind die Bezirksregierungen für die Entschädigungen zuständig. Das Gesetz sieht vor, dass Arbeitgeber in Vorleistung gehen, also ihren Arbeitnehmer das Entgelt fortzahlen, auch wenn diese nicht arbeiten. Ansprechperson der Arbeitnehmer sind entsprechend ihre Arbeitgeber.

Ausführliche Informationen zur Elternhilfe Corona nach § 56 Abs. 1a IfSG und den Antrag auf Entschädigung bzw. Erstattung eines Verdienstausfalls finden Sie hier.

Kurzarbeitergeld wird bei längerem Bezug gesetzlich aufgestockt

Kurzarbeitergeld (KuG) gleicht Entgeltausfälle durch Arbeitsausfälle aus. Derzeit besteht für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte ein gesetzlicher Anspruch auf 60 Prozent des Nettolohns, der aufgrund der Arbeitszeitreduzierung anteilig ausfällt. Mit Kindern sind es 67 Prozent. Jetzt hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf für eine bis zum Jahresende 2020 befristete und gestaffelte gesetzliche Anhebung des KuG um 10 Prozent ab dem 4. Bezugsmonat und um 20 Prozent ab dem 7. Bezugsmonat vorgelegt. Voraussetzung ist dann im jeweiligen Bezugsmonat ein Arbeitsausfall von mindestens 50 Prozent. Das Inkrafttreten der Regelung ist rückwirkend zum 01. März 2020 geplant.

Weitere Informationen finden Sie hier.

App: Kurzarbeit
Eine App der Bundesagentur für Arbeit unterstützt Arbeitgeber bei der Antragstellung auf Kurzarbeit, vor allem beim Versenden der Dokumente an die zuständige Arbeitsagentur.

Apple Store:  https://apps.apple.com/de/app/kurzarbeit-dokumente-senden/id1509198155

Google Play Store: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.arbeitsagentur.kurzarbeit&hl=de

Coronavirus: Linksammlung

Immer informiert mit unserer laufend aktualisierten Linksammlung auf der Webseite unseres Verbandes:

Bitte klicken Sie hier für die Linksammlung des LSWB.

unserer Steuerberaterkammer:

 

Bitte klicken Sie hier für die Linksammlung der Steuerberaterkammer

 

27.03.2020
Unser Betriebsarzt, Dr. med. Joseph Dohrenbusch, hat sich von der Ordnungsmäßigkeit der Arbeitsbedingungen überzeugt.

unsere Kanzlei-Betriebsnummer beim Arbeitsamt lautet:  28271547

diese geben Sie bitte auf der KUG Anmeldung mit im Adressfeld für die Lohnabrechnungsstelle an, dann erhalten wir die Infos. 

Stand 16.03.2020
 

Kanzleinfo:
Wir arbeiten, teilweise Homeoffice, teilweise in der Kanzlei. Alle Mitarbeiter sind miteinander im Kontakt.
Wir sind derzeit nicht telefonisch erreichbar, weil wir nun alles für unsere Mandanten vorbereiten müssen, bitte haben Sie Verständnis.
Senden Sie uns gerne eine email, beachten Sie hierbei bitte: nur wichtige Themen, kurz halten, Kontaktinformationen und Handy Nr. etc angeben, selbst wenn sie davon ausgehen das wir diese haben.

Wir werden ggf. selbst die Dringlichkeit sortieren und uns alsbald bei Ihnen melden..

die weitergehenden Informationen sind keine individuelle Rechtsberatung und erheben in dieser Situation keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Aktualität.

Mandanteninfos:

03.04.2020
 

Sonderzahlungen jetzt steuer- und sozialversicherungsfrei

Anerkennung für Beschäftigte in der Corona-Krise
In der Corona-Krise werden Sonderzahlungen für Beschäftigte bis zu einem Betrag von EUR 1.500 im Jahr 2020 steuer- und sozialversicherungsfrei gestellt.
Arbeitgeber können ihren Beschäftigten nun Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von EUR 1.500 steuerfrei auszahlen oder als Sachleistungen gewähren.
Erfasst werden Sonderleistungen, die die Beschäftigten zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. Dezember 2020 erhalten. Voraussetzung ist, dass die Beihilfen und Unterstützungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden.
Die steuerfreien Leistungen sind im Lohnkonto aufzuzeichnen. Andere Steuerbefreiungen und Bewertungserleichterungen bleiben hiervon unberührt. Die Beihilfen und Unterstützungen bleiben auch in der Sozialversicherung beitragsfrei.
Mit der Steuer- und Beitragsfreiheit der Sonderzahlungen wird die besondere und unverzichtbare Leistung der Beschäftigten in der Corona-Krise anerkannt.
"Das Bundesfinanzministerium stellt nun sicher, dass diese Prämien ohne den Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen bei den Beschäftigten ankommen. 100-prozentigen Einsatz in dieser Zeit wollen wir 100-prozentig belohnen", so Bundesfinanzminister Scholz.

Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie hier.

03.04.2020

 

Das Bundesministerium der Finanzen hat mit den Finanzverwaltungen der Länder einen FAQ-Katalog „Corona“ (Steuern) abgestimmt und veröffentlicht:

 

Details

31.03.2020

Anmeldung neuer Mitarbeiter

Bitte nutzen Sie ausschließlich unser Onlinefragebogen:
https://wedelstaedt.fastdocs.de/

So können wir ohne Papieraustausch ihre Mitarbeiter anmelden.

Word Datei Stundungsantrag Sozialversicherung
Bitte runterladen, Beitragskontonummer / Arbeitgebernummer angeben (siehe Kontoauszug bei Lastschriften, oder Beitragsnachweise aus den Lohnabrechnungen) und an Krankenkassen Faxen, oder email bzw. Post.
Stundung Sozialversicherung Vorlage.docx
Microsoft Word-Dokument [13.3 KB]
Soforthilfe des Bundes für Unternehmen bis 10 MA
eckpunkte-corona-soforthilfe.pdf
PDF-Dokument [191.5 KB]
Kurzarbeit Info unbedingt vorher lesen!
Info Kurzarbeit.pdf
PDF-Dokument [248.9 KB]
Anzeige über Arbeitsausfall (Kurzarbeit 1. Meldung!)
Bitte füllen Sie diesen Antrag selbst aus (siehe Video), ergänzen Sie unsere Adresse in "Lohnabrechnungsstelle" und den Sachbearbeiter unserer Kanzlei in "Ansprechpartner", die Berechnung im Lohnprogramm übernehmen wir.
anzeige-kug101_ba013134.pdf
PDF-Dokument [146.0 KB]
Zusammenfassung der Massnahmenpakete
Info Corona allgemein.pdf
PDF-Dokument [455.8 KB]

18.03.2020
Die Finanzämter in Bayern schliessen ebenfalls ab heute den 18.03. bis 19.04.2020
ob unsere Anträge bearbeitet werden, weiss keiner!

Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen:

•Die Möglichkeit einer Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen ist in § 76 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 SGB IV geregelt. Dies ist möglich, wenn die sofortige Einziehung mit erheblichen Härten für das Unternehmen verbunden wäre, wie z.B. ernsthafte Zahlungsschwierigkeiten.

•Die Stundung setzt einen entsprechenden Antrag des Unternehmens voraus.

•Über diesen Antrag entscheidet dann die Krankenkasse nach pflichtgemäßem Ermessen.

Diesen Antrag müssen Sie bitte für Ihre Krankenkassen (jeweils) selbst durchführen, email, Fax,  unter Angabe Ihrer Betriebsnummer (auf dem Beitragsabrecchnungen Lohn oder Kontoauszug bei Einzug) wir können aus Kapazitätsgründen diesen nicht für Sie stellen!

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

18.03.2020

SOFORTHILFE BAYERN !!!!  Ab sofort zu beantragen!

https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/

 

Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

 

 

Info des LSWB eV vom 17.03.2020
 

Coronavirus: Wichtige Links

Anbei finden Sie zusammengefasst die wichtigsten Links, die Ihnen jetzt weiterhelfen können.

Wir sind bemüht, Ihnen die aktuellsten Informationen zur Verfügung zu stellen, auf Grund der raschen Abfolge an Änderungen, wird das nur über die Linkverwaltung möglich sein.

Steuererleichterungen
Vordruck zu Beantragung von Steuererleichterungen - Direktlink auf das Dokument:
https://www.finanzamt.bayern.de?doc=104233.

Das Vordruckmuster wird auch auf der Startseite des Bayerischen Landesamt für Steuern (BayLfSt) mit weiteren Erläuterungen zur Verfügung gestellt: https://www.finanzamt.bayern.de/LfSt/default.php?f=LfSt&c=n&d=x&t=x

Auf Vollstreckungsmaßnahmen (z. B. Kontopfändungen) bzw. Säumniszuschläge werde bis zum 31.12.2020 verzichtet, solange der Schuldner einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen sei.
https://wts.com/de-de/publishing-article/20200316-bmf-bmwi-massnahmenpaket-corona~publishing-article?language=de

Um Unternehmen zu schützen, die infolge der Corona-Epidemie in finanzielle Schieflage geraten und Liquiditätshilfe in Anspruch nehmen wollen, soll die Insolvenz-Antragspflicht bis 30.09.2020 ausgesetzt werden. Eine entsprechende Regelung bereitet das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz vor:
https://www.bmjv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/031620_Insolvenzantragspflicht.html

Unterstützung für betroffene Unternehmen des Bayerischen Wirtschaftsministeriums: https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/

Härtefallfonds Corona
Die Bayerische Staatsregierung wird ein Soforthilfeprogramm einrichten, das sich an Betriebe richtet, die von der Coronakrise besonders geschädigt wurden.

Antragsberechtigte: Anträge können von kleinen und mittleren gewerblichen Unternehmen und von Angehörigen Freier Berufe mit jeweils weniger als 250 Mitarbeitern, entweder einem Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro oder einer Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro sowie mit einer Betriebsstätte in Bayern gestellt werden.
Höhe der Soforthilfe: Die Soforthilfe ist gestaffelt nach Betriebsgröße und beträgt zwischen 5.000 Euro und 30.000 Euro.

Beantragung: Weitere Informationen zur Förderung und ein Antragsformular werden in Kürze an dieser Stelle zur Verfügung stehen: https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/.

Zu bayerischen Härtefallfonds plant jetzt auch Finanzminister Scholz (bundesweite) Notfallfonds für KMU einzurichten:
https://www.handelsblatt.com/dpa/wirtschaft-handel-und-finanzen-virus-scholz-kuendigt-notfallfonds-fuer-mittelstaendische-wirtschaft-an/25650954.html

„Neben der Ausweitung der Kurzarbeit und unbegrenzten Liquiditätshilfen werde die Regierung "jetzt präzise Instrumente entwickeln, mit denen wir gezielt den Branchen helfen, denen die Aufträge wegbrechen oder die durch die Schutzmaßnahmen stark beeinträchtigt werden", sagte Scholz dem Handelsblatt in einem Interview. Er arbeite an einem Notfallfonds, der sich an kleinere und mittelständische Unternehmen richte.“

Finanzielle Unterstützungsangebote
Betroffenen Unternehmen stehen für die Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus die Darlehensprodukte der LfA Förderbank Bayern, die Darlehensprodukte der KfW sowie verschiedene Bürgschaftsprogramme zur Verfügung. Der Freistaat Bayern stellt mit einer Erhöhung der Rückbürgschaften sicher, dass die LfA Förderbank Bayern zusätzliche Risiken übernehmen kann.

Ziel der Finanzierungshilfen: Primäres Ziel ist die Bereitstellung zusätzlicher Liquidität, die es den Unternehmen ermöglicht, die schwierige Zeit zu überbrücken und sich zu stabilisieren.

Finanzierungsvoraussetzung: Voraussetzung für die Unterstützung der Unternehmen ist ein grundsätzlich tragfähiges Geschäftsmodell und die Bereitschaft der Hausbanken, die nachfolgenden Angebote in die Gesamtfinanzierung einzubinden.

Ihr Weg zu den Finanzierungshilfen: Erster Ansprechpartner für die finanziellen Unterstützungsangebote der LfA Förderbank Bayern, der KfW sowie der Bürgschaftsbank Bayern GmbH (BBB) ist grundsätzlich Ihre Hausbank – sie berät und beantragt die finanziellen Hilfen bei LfA und BBB. Bitte sprechen Sie daher zuerst mit Ihrer Hausbank.

Kurzarbeit
Wird in Folge des Coronavirus eine vorübergehende Reduzierung der üblichen Arbeitszeiten notwendig, können betroffene Betriebe bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit Kurzarbeitergeld beantragen.

Darüber hinaus werden – wie von Bayern gefordert – erweiterte Kurzarbeitsregelungen umgesetzt. Im Einzelnen soll es folgende Erleichterungen geben:

  • Das Erfordernis, dass mindestens ein Drittel der Belegschaft vom Arbeitsausfall betroffen ist, wird auf eine Schwelle von 10 Prozent abgesenkt.
  • Die Sozialversicherungsbeiträge werden vollständig von der Bundesagentur für Arbeit übernommen.
  • Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden wird teilweise oder vollständig verzichtet.
  • Auch Leiharbeitnehmer können Kurzarbeitergeld beziehen.
  • Wie bereits am 29. Januar 2020 von der Bundesregierung beschlossen, soll im gleichen Zug eine Verlängerung des Kurzarbeitergeldbezugs von 12 auf 24 Monate ermöglicht werden.

Alle Informationen zum Kurzarbeitergeld, ihre zuständige Arbeitsagentur sowie eine Online-Anzeige- bzw. eine Antragsfunktion finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit https://www.arbeitsagentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus.

Steuerstundung
Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer können gestundet sowie Vorauszahlungen der Gewerbesteuer auf null gesetzt werden.

Bis zu einer etwaigen bundeseinheitlichen Regelung gilt Folgendes: Auf die üblichen Stundungszinsen in Höhe von 0,5 Prozent pro Monat können die Finanzämter im konkreten Einzelfall teilweise oder ganz verzichten, wenn glaubhaft gemacht wird, dass für die fehlende Liquidität die Corona-Epidemie ursächlich ist. Bitte sprechen Sie zu diesen Möglichkeiten mit ihrem zuständigen Finanzamt.

Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG)
https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/IfSG.pdf

Diese Informationen sowie regelmäßige Aktualisierungen dazu finden Sie auch in Kürze auf https://lswb-aktuell.bayern/news-infos/news/.

Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Bitte bleiben Sie gesund!
Ihr LSWB

 
 
 

16.03.2020:

Liebe Mandanten,

hier nun eine erste Information über die möglichen Maßnahmen durch die Auswirkungen des Coronavirus:

Mitarbeiter und Betrieb

Für den Praxisbetrieb gilt zunächst:

• Ein Einnahmeausfall ist grundsätzlich nicht abgedeckt. Nur wenn ihr Betrieb direkt betroffen und aufgrund einer amtlichen Verfügung vorübergehend geschlossen wird, haben Sie Anspruch auf eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG).

Wichtig ist, es muss sich um eine offizielle Quarantäne handeln. Ein eigenmächtiges Fernbleiben von der Arbeit oder eine Schließung des Betriebes fällt nicht darunter.

• Wenn möglich, sollte der Betriebsablauf ggfs. auf weniger Tage konzentriert statt täglich erfolgen.

• Wenn möglich und notwendig, die Mitarbeiter in Urlaub schicken oder krank melden lassen. Für Kurzarbeit müssen die Mitarbeiter zustimmen und diese wird in der Praxis nicht einfach zu organisieren sein

Zur gegenwärtigen Diskussion über die Möglichkeiten von Kurzarbeit sind jedoch „Mythos“ von Wirklichkeit zu unterscheiden. Hierzu folgendes:

Ø CDU, CSU und SPD haben im Koalitionsausschuss am 8. März 2020 erleichterte Voraussetzungen für die Gewährung von Kurzarbeitergeld vereinbart. Mit den erleichterten Voraussetzungen soll die Gewähr dafür geschaffen werden, dass durch die Corona-Krise möglichst kein Unternehmen in Deutschland in die Insolvenz gerät und ein Arbeitsplatzverlust vermieden wird.

Ø Die Bundesregierung will die gesetzlichen Maßnahmen und die entsprechende Verordnung noch in der ersten Aprilhälfte 2020 in Kraft setzen.

Die in Aussicht genommenen Änderungen beim Kurzarbeitergeld stellen für die Betriebe Erleichterungen und Leistungsverbesserung dar. In Anbetracht der begrenzten Dauer des Kurzarbeitergeldbezugs (max. zwölf Monate) kann es für Betriebe von Vorteil sein, den durch das Coronavirus bedingten Arbeitsausfall zunächst durch innerbetriebliche Maßnahmen (z. B. Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten, Fort- und Weiterbildungen, Betriebsurlaub, Abbau von Überstunden) abzufangen und erst Mitte April 2020 einen Antrag auf Gewährungen von Kurzarbeitergeld zu stellen.

Hiernach ist die Kurzarbeit zunächst anzumelden:

https://www.arbeitsagentur.de/datei/anzeige-kug101_ba013134.pdf

 

und danach zu beantragen:

 

https://www.arbeitsagentur.de/datei/antrag-kug107_ba015344.pdf

 

Weiterführende Hinweise dazu finden Sie auf der Webseite der Arbeitsagentur

https://www.arbeitsagentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus

 

https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

 

• Wie bereits oben erwähnt, kann eine Kurzarbeit vom Arbeitgeber nicht angeordnet werden und Bedarf der Zustimmung des Arbeitnehmers. Verweigert der Arbeitnehmer seine Zustimmung so könnte eine Kündigung aus betrieblichen Gründen zulässig sein (hierzu ist aber vorher eine arbeitsrechtliche Beratung einzuholen). Betroffene Arbeitnehmer können dann Kurzarbeitergeld erhalten,

Ø wenn Unternehmen aufgrund der weltweiten Krankheitsfälle durch das Corona-Virus Kurzarbeit anordnen und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt (….).

Ø Voraussetzung für den Bezug von Kurzarbeitergeld ist, dass die üblichen Arbeitszeiten vorübergehend wesentlich verringert sind. Dies trifft derzeit zu, wenn 10 % der Beschäftigten von einer Arbeitszeitreduzierung betroffen sind.

Ø Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn aufgrund des Corona-Virus Lieferungen ausbleiben und dadurch die Arbeitszeit verringert werden muss oder staatliche Schutzmaßnahmen dafür sorgen, dass der Betrieb vorrübergehend geschlossen wird.«

Ø Die Mitteilungen dürfen nicht als Freifahrtschein für die Gewährung von Kurzarbeitergeld im Zusammenhang mit dem Coronavirus missverstanden werden. Kommt Kurzarbeitgebergeld in Betracht, hat der Arbeitgeber gem. § 99 Abs. 1 SGB III gegenüber der zuständigen Agentur für Arbeit glaubhaft zu machen, dass ein erheblicher Arbeitsausfall besteht und die betrieblichen Voraussetzungen für das Kurzarbeitergeld erfüllt sind. Bestätigt die Agentur für Arbeit, dass diese Voraussetzungen erfüllt sind, hat der Arbeitgeber innerhalb von drei Monaten in einem zweiten Schritt das Kurzarbeitergeld zu beantragen. Die Anzeige des Arbeitsausfalls ist für die Fristwahrung nicht ausreichend.

Ø Das Kurzarbeitergeld beträgt für Arbeitnehmer mit mindestens einem Kind 67% der Nettoentgeltdifferenz und für Arbeitnehmer ohne Kind 60% der Nettoentgeltdifferenz. Weitere Aufstockungen durch den Arbeitgeber sind zur Milderung der Nachteile möglich. Sofern keine (tarif-vertragliche) Rechtsgrundlage besteht, sind diese Arbeitgeberleistungen aber freiwillig. Der Betriebsrat kann sie nicht erzwingen. Kurzarbeitergeld wird nach aktuellem Stand für die Dauer von längstens zwölf Monaten gewährt.

Bank und Liquidität

Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) besteht die Möglichkeit, kurzfristige Liquiditätshilfen zu einem Zinssatz von derzeit 1 % p.a. zu erhalten. Leider ist keine direkte Beantragung bei der KFW möglich und Sie müssen sich hierzu mit Ihrer Hausbank in Verbindung setzen. Dies können wir Ihnen nicht abnehmen, aber wir unterstützen Sie bei einer evtl. Antragstellung durch die zügige Zurverfügungstellung aller notwendigen Unterlagen.

Sollte Ihre Hausbank Bedenken bei der Finanzierung haben, so können die Hausbanken bei Bedarf auch auf das Bürgschaftsinstrumentarium zurückgreifen und somit ihr eigenes Haftungsrisiko minimieren. Es darf sich nicht um Sanierungsfälle oder Unternehmen in Schwierigkeiten handeln.

Darüber hinaus können die nachfolgenden Maßnahmen beim Finanzamt zum Einsatz kommen.

Steuern und Finanzamt

Die Finanzbehörden aller Bundesländer wurden aufgefordert, ihren Beitrag zu einer Milderung der wirtschaftlichen Auswirkungen durch den Coronavirus zu leisten. Hierzu zählen:

• Es wird den Finanzbehörden erleichtert, Stundungen von Steuerschulden zu gewähren.

ð Wir können die Stundung bereits festgesetzter Steuern beantragen.

• Wenn Unternehmen unmittelbar vom Coronavirus betroffen sind, werden bis Ende des Jahres 2020 auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschläge verzichtet werden.

ð Sollte dies drohen, so können wir frühzeitig eine Stundung (s.o.) beantragen.

• Die Voraussetzungen, um Vorauszahlungen von Steuerpflichtigen anzupassen, werden erleichtert.

ð Wir können daher für Sie Reduzierungen der laufenden Steuervorauszahlungen beantragen. Dies betrifft jedoch im Regelfall nicht fällige Umsatzsteuervorauszahlungen. Im Einzelfall können diese aber mit einbezogen werden.

Wir werden Sie laufend über weitere Maßnahmen und Entwicklungen informieren.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

 

Persönliches:

Liebe Mandanten,
die Situation ist für uns alle extrem belastend. Die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter und Ihre Familien gehen vor. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie viel Kraft und Gesundheit in dieser Zeit. Seien sie sich gewiss, wir stehen mit Ihnen diese Zeit gemeinsam durch und werden zusammen wieder zur Normalität zurückfinden. Whatever it takes (frei nach Markus Söder).

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© von Wedelstaedt GmbH Steuerberatungsgesellschaft in München, vertreten durch den Geschäftsführer Harry von Wedelstaedt, Steuerberater München, Stand 2020, sämtliche Bildnachweise im Impressum.

Anrufen

E-Mail

Anfahrt